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Cup-Coup gegen Unihockey Luzern

Unihockey Schüpfheim – Unihockey Luzern 8:4 (2:1, 3:2, 3:1) 
Knapp zwei Monate nach dem 7:6 Sieg im 1/64-Final des Schweizer-Cups stand das Kantonsderby gegen den Erstligisten Unihockey Luzern auf dem Programm. Mit einem Sieg gegen Luzern würde Schüpfheim im 1/16-Final auf den NLA-Vertreter Alligator Malans treffen. Nebenbei wäre man der letzte Cup-Vertreter aus dem Kanton Luzern. Natürlich war jedem bewusst, dass Luzern bereits eine Herkules-Aufgabe sein wird. Vor einer beachtlichen Zuschauerkulisse wurde das Spiel pünktlich um 15:00 Uhr angepfiffen.

Schüpfheim feiert nach dem Sieg gegen Luzern.

Schüpfheim feiert nach dem Sieg gegen Luzern.

Christian Bucher demonstriert einen sauberen Pass-Block.

Christian Bucher demonstriert einen sauberen Pass-Block.

Fabian Zemp beim Anlauf zu seinem Penalty-Tor.

Fabian Zemp beim Anlauf zu seinem Penalty-Tor.

Luzern mit Startfeuerwerk
Mut, Teamgeist, schnelle Spielzüge und Spass am Unihockey. Diese Vorgaben stellte das stellvertretende Coachingduo Marco Alessandri / Martin Felder an die Spieler. Zu Beginn des Spiels wurden die Entlebucher von der blauen Luzerner Welle überrollt. Glücklicherweise resultierte aus den zahlreichen Möglichkeiten bloss ein Tor. Je länger das Drittel dauerte, desto besser konnte sich das Heimteam auf das Spiel der Luzerner einstellen. Dank einer Strafe gegen einen Luzerner Feldspieler, konnte Armin Stadelmann einen durch Remo Stalder provozierten Abpraller verwerten und das Resultat dem Spielgeschehen entsprechend ausgleichen. Den Biosphären-Unihockeyanern tat dieser Treffer sichtlich gut. Joel Lappert konnte nach einem schnellen Vorstoss nur noch regelwidrig gestoppt werden. Penalty für Schüpfheim. Ein Fall für Fabian Zemp. Nach einer gelungenen Finte netzte er den Ball unhaltbar ein. Dank guter Leistung in der Defensive und einem bärenstarken Kamil Ritz im Tor, konnten weitere Gegentreffer bis zur Drittelspause verhindert werden.

Mut tut gut
Keine zwei Minuten waren gespielt, als sich Stefan Schnider nach einem Freistoss von hinter der Mittellinie ein Herz fasste und den Ball in Richtung Tor schoss. Unter den ungläubigen Blicken der Spieler und Zuschauer landete der Ball im Tor. Somit konnte das Heimteam die Führung ausbauen. In der Folge entstanden zwei Unkonzentriertheiten und schon war der Ausgleich der Luzerner Tatsache. Glücklicherweise konnten die Entlebucher kurz nach diesem Ausgleich erneut im Powerplay reüssieren. Fabian Zemp spielte den Ball auf Jan Bucher, welcher den 4:3 Führungstreffer erzielte. In der 34. Minute stellten die Schüpfheimer den Zweitorevorsprung wieder her. Stefan Schnider spielte einen klugen Pass in den Lauf von Hansjörg Vogel, welcher den Ball eiskalt im Netz versenkte. Mit dieser Führung gingen die Akteure in Katakomben.

Schüpfheim in Torlaune
Das Tore schiessen scheint vor allem Armin Stadelmann an diesem Nachmittag richtig Spass zu machen. Kurz nach der Pause erzielte er auf Pass von Remo Stalder den vielumjubelten Treffer zum 6:3. Zwei Minuten später erzielte er nach einem Konter wie aus dem Lehrbuch das Tor zum 7:3. Jan Bucher leistete bei diesem Tor mit seinem starken Querpass die Vorarbeit. Obwohl die Luzerner den Druck erhöhten, blieben die Grosschancen für die Gäste aus. Dies lag vor allem am Kampfgeist und am Einsatz der Schüpfheimer in der Defensive. Fünf Minuten vor Spielschluss marschierte der Verteidiger Hansjörg Vogel nach einem Ballgewinn mitten durch die gegnerische Abwehr, überlobte den Luzerner Torhüter und erzielte somit sein zweites Tor in diesem Spiel. Die Luzerner betrieben mit dem Treffer zum 8:4 noch etwas Resultatkosmetik, mussten sich aber schlussendlich von der unterklassigen Mannschaft aus Schüpfheim aus dem Cup kegeln lassen.

Schlussendlich hat Schüpfheim dieses Spiel dank ihrer Kaltschnäuzigkeit in der Offensive und ihrem beherzten Auftritt in der Defensive verdient gewonnen. Kamil Ritz, welcher mit seiner starken Torhüterleistung ebenfalls grossen Anteil am Sieg hatte, wurde schliesslich als Best-Player ausgezeichnet. Nach diesem Sieg gilt es die positiven Erlebnisse abzuspeichern und sich auf das 1/16-Final zu vorzubereiten.

Die erste Mannschaft möchte sich an dieser Stelle bei den treuen Zuschauern bedanken und freut sich auf eine grossartige Kulisse im nächsten Cupspiel gegen die NLA-Truppe Alligator Malans. Dieses Spiel unter dem Motto «David gegen Goliath» wird ein Highlight und ein sicherlich unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten werden. Die Partie findet am Sonntag, 15. September 2019 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Moosmättili statt.


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