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Deutliches Resultat trotz kämpferischer Leistung

Schüpfheim-Waldkirch St. Gallen 1:6 (0:5, 1:1, 0:0)
Am vergangenen Samstag stand für die Damen von Unihockey Schüpfheim der traditionelle Schweizer Cup auf dem Programm. Im 1/32-Final war Waldkirch St. Gallen zu Gast, welches eine Schwächephase des Heimteams kaltblütig ausnutzte.

Schweizer Cup: Schüpfheim gegen UHC Waldkirch-St. Gallen

Die St. Galler-B-Ligistinnen liessen keine Sensation zu.

Die Gegnerinnen aus Waldkirch St. Gallen spielten letzte Saison noch in der besten Liga der Schweiz und waren daher auf dem Papier deutlich besser als die einheimischen Damen. Doch die Entlebucherinnen liessen sich von dieser Erkenntnis nicht beeindrucken und traten beim 1/32-Final des Schweizer Cups mit Zuversicht auf das Spielfeld.

Schwache fünf Minuten
Bei sonnigen und dementsprechend heissen Temperaturen wurde die Partie in der Sporthalle Moosmättili pünktlich um 18 Uhr angepfiffen. Die Entlebucherinnen erwischten einen super Start und konnten in den ersten drei Minuten bereits einige gefährliche Situationen vor dem Tor der St. Gallerinnen herausspielen. Der Ball mit den 26 Löchern wollte allerdings nicht hinter der Torlinie der Gegnerinnen landen. So waren es schliesslich die Spielerinnen in den grünen Trikots, die das erste Tor erzielten. Darauf folgten Minuten der Unkonzentriertheit aufseiten der Entlebucherinnen.
Der Spielfluss der Einheimischen war unterbrochen und die St. Gallerinnen zeigten ihr spielerisches Können. Mit präzisen Pässen und schönen Spielkombinationen nutzten sie das vorübergehende Chaos in der generischen Abwehr aus und schossen innerhalb kurzer Zeit vier weitere Tore. So verabschiedeten sich beide Teams nach den ersten zwanzig Minuten mit einem Spielstand von 5:0 in die Garderobe.

Starkes Mitteldrittel
In der Pause war Abkühlung und Erholung angesagt, was bei 30 Grad im Schatten nicht umbedingt das Einfachste war. Das Trainerduo Stadelmann/ Wyss motivierte das Team und mit der Devise, weniger offensiv zu agieren, nahmen die Spielerinnen das zweite Drittel in Angriff. Wie mit den Trainern besprochen, standen die Entlebucherinnen nun kompakt und selbstsicher in der eigenen Spielfeldhälfte. Schnell zeigte sich, dass es so für die Gegnerinnen sichtlich schwieriger war, ihr Spiel aufzubauen. Trotzdem gelang es ihnen, die starke Entlebucher Abwehr zu durchdringen und das 6:0 zu erzielen.
Dies weckte bei den Entlebucherinnen den Ehrgeiz. Sie zeigten nun endlich ihr Können. Mit mehr Druck auf das generische Tor und einer starken Verteidigung im Rücken kamen sie immer wieder zu Torchancen. Riesig war dann die Freude bei den Spielerinnen und den Zuschauern, als Eliane Emmenegger den ersten Treffer für das einheimische Damenteam erzielte.

Zufrieden trotz Niederlage
Noch zwanzig Minuten waren für die Spielerinnen zu bewältigen. Die Hitze setzte den Damen beider Teams sichtlich zu und es galt nun, die letzten Kräfte zu mobilisieren und nochmals Vollgas zu geben. Die St. Gallerinnen waren mit fast doppelt so vielen Spielerinnen angereist als die einheimischen Entlebucherinnen und hatten dementsprechend noch die fitteren Beine. Dies zeigte sich auch auf dem Spielfeld, doch dank der starken Torhüterin Steffi Zihlmann kam es zu keinen weiteren Toren der Gegnerinnen.
Die Entlebucherinnen gaben sich trotz klarem Rückstand nicht geschlagen und kämpften bis zum Schluss mit viel Freude und Spass am Spiel. Deshalb war die Freude über das Schlussresultat von 6:1 grösser als die Enttäuschung. Mit Zuversicht wenden sich die Spielerinnen nun der Saison 2018/2019 zu und freuen sich jetzt schon auf spannende Partien.


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