Verschlafener Start bringt Schüpfheim früh auf die Verliererstrasse
Schüpfheim schien zu Beginn noch nicht richtig bereit für die Partie. Basel hingegen war vom ersten Bully an hellwach und nutzte die sich bietenden Möglichkeiten eiskalt aus. Bereits nach wenigen Minuten lagen die Entlebucher mit 0:4 zurück. Das Trainerduo Zihlmann/Odermatt reagierte früh und versuchte mit einem Timeout, die Mannschaft wachzurütteln. Die erhoffte unmittelbare Wirkung blieb jedoch aus. Basel blieb effizient und erhöhte bis zur 14. Minute auf 0:6. Immerhin gelang Zihlmann vor der ersten Pause der erste Schüpfheimer Treffer zum 1:6.
Viele Strafen
Im zweiten Drittel präsentierte sich das Heimteam gefestigter. Insbesondere bei fünf gegen fünf zeigte sich, dass Schüpfheim dem Gegner durchaus Paroli bieten konnte. Zihlmann verkürzte nach Vorarbeit von Kaufmann auf 2:8, ehe Schnider auf Zuspiel von Aeschbacher das dritte Schüpfheimer Tor erzielte. Gleichzeitig machte sich jedoch die hohe Anzahl an Strafen bemerkbar. Insgesamt musste Schüpfheim während der Partie sechsmal für zwei Minuten in Unterzahl agieren. Gegen das starke Powerplay der Basler war dies eine zusätzliche Belastung und trug massgeblich zu den weiteren Gegentoren bei. Mit einem 3:11 ging es schliesslich in die zweite Pause.
Moral gezeigt
Trotz des deutlichen Rückstands liess sich Schüpfheim im Schlussdrittel nicht hängen. Die Konzentration und Konsequenz im eigenen Spiel waren nun deutlich höher. Willa traf nach Vorarbeit von Zihlmann zum 4:11, ehe Wüthrich auf Zuspiel von Kaufmann das fünfte Schüpfheimer Tor folgen liess. Zwar musste Basel angesichts des komfortablen Vorsprungs nicht mehr mit letzter Konsequenz nach vorne spielen, dennoch zeigte Schüpfheim eine erfreuliche Reaktion. Zihlmann setzte mit seinem dritten persönlichen Treffer zum 6:12 den Schlusspunkt zu dieser Partie. Das letzte Drittel ging somit mit 3:1 an die Gastgeber.
Schlussendlich erwies sich vor allem der verschlafene Start als zu grosse Hypothek. Positiv dürfen die Entlebucher hingegen mitnehmen, dass sich die Mannschaft nach dem frühen 0:6 fing und insbesondere bei ausgeglichenem Personalbestand auf dem Feld mithalten konnte. Die deutliche Steigerung im Schlussabschnitt zeigte zudem, dass das Team trotz des klaren Rückstands nicht aufsteckte. Für die kommenden Partien gilt es nun, diese Konzentration von der ersten Minute an auf den Platz zu bringen und unnötige Strafen zu vermeiden. Die Chance auf Wiedergutmachung bietet sich am kommenden Samstag im Kantons-Derby gegen Sursee.